Auswuchtmaschinen für Elektrorotoren und Hybridläufer

Ob Synchronmotor (PSM - permanentgeregelte Synchronmaschine), Asynchronmotor (Kurzschlussläufer) oder Hybridläufer: Hofmann bietet für jeden Rotortyp maßgeschneiderte Maschinenkonzepte zum Ausgleich der Unwucht.

Die Hofmann-Maschinen zum Unwuchtausgleich von Elektrorotoren und Hybridläufern sind durchweg modular konzipiert. So können sie jeder Zeit mit den Anforderungen der Anwender wachsen. So können Sie Ihre Hofmann-Auswuchtmaschine je nach Bedarf mit intelligenter Messtechnik ausstatten, oder sie mit Handlingsystemen bis hin zur vollautomatischen Auswuchtstation ausbauen.

Weil Hofmann alle Komponenten und Baugruppen selbst entwickelt, sind alle Module wie Messtechnik, Handlingsysteme, Unwuchtausgleich oder Vollautomatisierung perfekt aufeinander abgestimmt. Hohe Verfügbarkeit, Langlebigkeit und perfekte Auswuchtergebnisse sind daher kein Zufall. Sie sind das Resultat langjähriger Erfahrung, umfassender Expertise in der Auswuchttechnik und hoher Ingenieurkunst.

Abhängig von Ihren Anforderungen an die Präzision oder Taktzeiten bauen wir unsere Auswuchtmaschinen für E-Rotoren als 1-, 2- oder Mehr-Stationen-Maschinen auf. Immer achten wir dabei auf höchste Präzision. Unsere EHK-Maschinen können zum Beispiel mit einem Masseblock samt hochempfindlicher und schwingungsisolierter Messplattform ausgestattet werden, die einzigartig präzise Auswuchtergebnisse ermöglicht. Durch den schwingungsisolierten Aufbau sind diese Maschinen frei von jeglichen Fundamentvorgaben aufstellbar. Beladen werden unsere Auswuchtmaschinen manuell, mittels Roboter oder Ladeportal, oder per eigens entwickeltem Rundtransfer.

Sie haben spezielle Aufgabenstellung, wie zum Beispiel das Schleudern von Rotoren?

Wir haben die Lösung! Durch mögliche Verlagerung der Unwucht innerhalb der Blechpakete des E-Rotors oder durch ein nachträgliches Setzen der Permanentmagnete bei höherer Drehzahl ausgelöst, ist das Schleudern des Rotors auf seine spätere Betriebsdrehzahl oftmals unumgänglich. Für diese spezielle Aufgabenstellung hat Hofmann maßgeschneiderte Schleuderstände entwickelt.

Das Unwuchtverhalten von Rotoren bei Drehzahlveränderung testen und belegen wir für Sie. Auch Schleuderversuche übernehmen wir gerne im Lohnwuchtverfahren. Sprechen Sie uns gerne an.

E-Mobilität – Schleuderstand

Vertikaler Schleuderstand für E-Rotoren Typ ESV25-AR

Zum Auswuchten von Elektrorotoren gehört auch, diese auf deren spätere Betriebsdrehzahl im Fahrzeug hoch zu beschleunigen. Dieses Hochfahren auf Betriebsdrehzahl – auch Schleudern genannt – führt oftmals zu einer Masseverlagerung der Blechpakete innerhalb des Rotors, was wiederum zu einer veränderten Unwucht führt.
Bezugnehmend auf die relativ geringen Unwucht Toleranzen der E-Rotoren ist ein Schleuderprozess unabdingbar, sodass dies zum Auswuchten der Rotoren mit dazugehört.

Die Hofmann Schleuderstände gibt es in horizontaler und vertikaler Ausrichtung.
Durch Hinzunahme des von Hofmann entwickelten, aktiven Auswuchtsystems AB9000 besteht sogar die Möglichkeit, den E-Rotor vor dem eigentlichen Auswuchtprozess zu schleudern, was wiederum den Entfall eines kompletten Arbeitsschrittes, des Vorauswuchtens der Rotoren, zur Folge hat.

Die Beladung kann sowohl manuell, oder auch automatisiert über ein Roboter erfolgen.

Besondere Merkmale

  • Kompakte Bauweise
  • Schleuderdrehzahl bis 20.000 U/min (bei einem maximalen Bauteilgewicht von 25 kg)
  • Interne Vorablage für Roboter- oder Handbeladung
  • Hauptspindel-Direktantrieb mit hoch präziser Spannzangenaufnahme
  • Obere Spannstelle ausgelegt mit Rollenspannkopf
  • Automatisch betätigte Beladetür mit Sicherheitsverriegelung und Berstschutz, ausgelegt auf die oben genannte Schleuderdrehzahl und dem maximalen Bauteilgewicht
  • Optional mit integriertem aktiven Auswuchtsystem (AB9000)
  • Ideale Zugänglichkeit (Be- / Entladen)
  • Zentraler Zugang zur Medienversorgung
  • Grundausstattung mit einer Siemens SPS
  • Möglichkeit zur CAQ Anbindung / Leitrechneranbindung
  • Fernwartungszugang

Einsatzbereich

  • Serienproduktion von E-Anker aus PKW E-Antrieben


E-Mobilität - E-Anker

2 Ebenen Mess- und Auswuchtmaschine für hoch drehende E-Anker Typ EHK12.1

Für das Auswuchten von E-Anker und Hybridläufer im Rahmen der E-Mobilität hat Hofmann entsprechend den Aufgaben flexible Maschinenkonzepte entwickelt. Die geringe Unwucht-Toleranz, bedingt durch die hohen Betriebsdrehzahlen, bezogen auf das Rotorgewicht, stellt hohe Anforderungen an die Messplattform bzw. -vorrichtung.

Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Maschinen-Konzepte zur Verfügung. Von der manuellen 1-Stationen Maschine (Messen und Auswuchten in einer Station), bis hin zur vollautomatischen 2-Stationenmaschine (Messen und Auswuchten getrennt in 2 Stationen). Der Unwucht-Ausgleich kann je nach Rotor-Typ über axiales oder radiales  Bohren, oder z.B. durch das Nieten von Gewichten erfolgen. Die Entscheidung über die erforderliche Anzahl und den Aufbau der Stationen ist abhängig von der Taktzeitforderung und dem gewählten Maschinenkonzept. Die einzelnen Maschinenkomponenten können individuell zusammengestellt werden.

Die Beladung kann sowohl manuell, automatisiert über einen Roboter oder ein Ladeportal, erfolgen.

Besondere Merkmale

  • Kompakte Bauweise
  • schnell öffnende Bedientür mit Sicherheitsleiste
  • Unwuchtmessung in 2 Ebenen
  • Lagerständer aus Edelstahl zum Messen der Unwucht magnetischer Bauteile
  • Massenausgleich durch manuelles Nieten von Gewichten 
  • Modulbaukasten ausgelegt für maximale Flexibilität
  • Höchstes Maß an Umrüstfreundlichkeit
  • Ideale Zugänglichkeit (Be- / Entladen)
  • Zentraler Zugang zur Medienversorgung
  • Grundausstattung mit einer Siemens SPS und Siemens HMI
  • Möglichkeit zur CAQ Anbindung / Leitrechneranbindung

Einsatzbereich

  • Serienproduktion von E-Anker und Hybridläufer aus PKW Hybrid-Antrieben


E-Mobilität - E-Anker

2 Ebenen Mess- und Auswuchtmaschine für hoch drehende E-Anker Typ EHK12-BBH2

Für das Auswuchten von E-Anker im Rahmen der E-Mobilität hat Hofmann entsprechend den Aufgaben flexible Maschinenkonzepte entwickelt. Die geringe Unwucht-Toleranz, bedingt durch die hohen Betriebsdrehzahlen, bezogen auf das Rotorgewicht, stellt hohe Anforderungen an die Messplattform.

Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Maschinen-Konzepte zur Verfügung. Von der manuellen 1-Stationen Maschine (Messen und Auswuchten in einer Station), bis hin zur vollautomatischen  2-Stationenmaschine (Messen und Auswuchten getrennt in 2 Stationen). Der Unwucht-Ausgleich kann je nach Rotor-Typ über axiales oder radiales  Bohren erfolgen.  Die Entscheidung über die erforderliche Anzahl und Aufbau der Stationen ist abhängig von der Taktzeitforderung und dem gewählten Maschinenkonzept. Die einzelnen Maschinenkomponenten können individuell zusammengestellt werden.

Die Beladung kann sowohl manuell, automatisiert über einen Roboter oder ein Ladeportal, erfolgen.

Besondere Merkmale

  • Kompakte Bauweise
  • Unwuchtmessung in 2 Ebenen
  • Entkoppelte Messstation
  • Hochempfindliche Messplattform
  • 3-Achs Bohreinheiten
  • MQL System für sicheres Bohren Z.B. in Alu
  • Massenausgleich über axiales oder radiales Bohren
  • Modulbaukasten ausgelegt für maximale Flexibilität
  • Höchstes Maß an Umrüstfreundlichkeit
  • Ideale Zugänglichkeit (Be- / Entladen)
  • Zentraler Zugang zur Medienversorgung
  • Grundausstattung mit einer Siemens SPS und Siemens HMI
  • Möglichkeit zur CAQ Anbindung / Leitrechneranbindung
  • Fernwartungszugang

Einsatzbereich

  • Serienproduktion von E-Anker aus PKW E-Antrieben


E-Mobilität – Hybridläufer

1 Ebenen Mess- und Auswuchtmaschine für Hybridläufer Typ EVW11-BM1

Für die Bearbeitung von Hybridläufer stehen verschiedene Maschinenkonzepte zur Verfügung. Von der vollautomatischen 1-Stationen Maschine auf der die Unwucht gemessen und auch in der gleichen Station korrigiert wird, bis hin zur vollautomatischen 4-Stationenmaschine. Die Entscheidung über die erforderliche Anzahl der Stationen ist abhängig von der Taktzeitforderung und dem gewählten Maschinenkonzept.

Der Unwuchtausgleich erfolgt in der Regel über axiales Bohren, kann aber auch über zirkulares Fräsen am Außendurchmesser des Werkstückes erfolgen. Die Beladung kann sowohl manuell, automatisiert über ein Roboter oder Ladeportal, oder auch in einer verketteten Linie über einen integrierten Rundtransfer erfolgen.

Besondere Merkmale

  • Kompakte Bauweise
  • Unwuchtmessung in 1 Ebenen
  • Massenausgleich über axiales Bohren, alternative Ausgleichsvarianten (bspw. über Fräsen)
  • Optional mit 90° Winkelbohrkopf für radialem Unwuchtausgleich
  • V-Line Modulbaukasten ausgelegt für maximale Flexibilität
  • Automatische Kalibriereinrichtung mit TQC Zusatzsoftware und SQL Datenbank
  • Höchstes Maß an Umrüstfreundlichkeit
  • Anbindungsmöglichkeit einer direkten Bauteilbeschriftung
  • Optional mit DMC Erkennung
  • Ideale Zugänglichkeit (Be- / Entladen)
  • Zentraler Zugang zur Medienversorgung
  • Grundausstattung mit einer Siemens SPS
  • Möglichkeit zur CAQ Anbindung / Leitrechneranbindung
  • Fernwartungszugang

Einsatzbereich

  • Serienproduktion von Hybridläufer aus PKW E-Antrieben


E-Mobilität – Zahnradkomponenten der E-Achse

2 Ebenen Mess- und Auswuchtmaschine für Zahnradkomponenten der E-Achse Typ EVK11/II-BM1

Für die Bearbeitung von Zahnräder der elektrischen Achse wurde eine Maschine mit höchster Auswuchtgenauigkeit konzipiert.

Der Unwuchtausgleich erfolgt wahlweise über axiales oder radiales Bohren. Das radiale Bohren wir über einen 90° Winkelbohrkopf realisiert, der über die HSK Schnittstelle in die Spindelnase der Bohrspindel eingesteckt wird.
Die Beladung kann sowohl manuell, automatisiert über einen Roboter oder auch in einer verketteten Linie über einen integrierten Rundtransfer erfolgen.

Besondere Merkmale

  • Kompakte Bauweise
  • Unwuchtmessung und Ausgleich in 1 oder 2 Ebenen
  • Massenausgleich über axiales Bohren
  • Optional mit 90° Winkelbohrkopf für radialem Unwuchtausgleich
  • V-Line Modulbaukasten ausgelegt für maximale Flexibilität
  • Höchstes Maß an Umrüstfreundlichkeit
  • Anbindungsmöglichkeit einer direkten Bauteilbeschriftung
  • Optional mit DMC Erkennung
  • Ideale Zugänglichkeit (Be- / Entladen)
  • Zentraler Zugang zur Medienversorgung
  • Grundausstattung mit einer Siemens SPS
  • Möglichkeit zur CAQ Anbindung / Leitrechneranbindung
  • Fernwartungszugang

Einsatzbereich

  • Serienproduktion von Zahnradkomponenten der elektrischen Achse aus PKW E-Antriebe